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Spielergebnisse 1. Mannschaft

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Liga Ergebnisse und Tabelle auf anpfiff.info:

Spielplan 1. Mannschaft

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Spielplan ATSV Forchheim auf FuPa.net: 

Spielergebnisse 2. Mannschaft

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Spielplan 2. Mannschaft

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Spielplan ATSV Forchheim auf FuPa.net: 

Berichte

18.10.20 - ATSV Forchheim - SG Wolfsberg/Geschwand 2   2:1 (0:0)

Chancenwucher sorgt für Spannung

 

Am vergangenen Sonntag wartete auf den ATSV aus Forchheim im Heimspiel eine knifflige Aufgabe. Zu Gast war die Zweitvertretung der SG Wolfsberg/Geschwand, die zwar tabellarisch weit entfernt von den Forchheimern zu finden sind, aber in dieser Spielzeit schon des Öfteren ein Topteam ärgern konnten. 

Auch das Hinspiel der beiden Mannschaften war auf Messers Schneide, als der ATSV erst kurz vor Schluss den Sieg perfekt machen konnte.

Die Gastgeber mussten verletzungsbedingt ordentlich umstellen. Unter anderem fehlte Rechtsverteidiger Göran Schröder, der sich im Training das Schien- und Wadenbein, sowie Sprunggelenk gebrochen und sämtliche Bänder gerissen hatte. An dieser Stelle nochmals gute Besserung!

Bei kühlen Temperaturen begann das Spiel eher Verhalten. 

Der ATSV war anfangs sehr bemüht das Spiel an sich zu reißen und auch die Umstellungen im Defensiv-Verbund merkte man der Heimelf kaum an.

Was allerdings zunächst fehlte war die Torgefahr, da der Gast es verstand die Angriffsversuche mit alter Schule - Libero und zwei Manndecker, weg zu verteidigen.

 

Die erste hochkarätige Chance spielte sich dann im ATSV-Strafraum ab, als von der rechten Seite der Gäste eine Flanke in die Mitte gelang. Der Stürmer im Zentrum fasste den Ball ab und im letzten Moment konnte Mehwald auf der Linie klären.

Im Anschluss wurde der Gastgeber druckvoller und klarer im Spiel nach vorne, weshalb sich die Torchancen mehrten.

Dass es mit einem torlosen Remis in die Pause ging lag an der teilweise fahrlässigen Chancenverwertung, am Aluminium oder aber am Gegner, der sich immer wieder beherzt in die Abschlüsse schmiss.

 

Im zweiten Durchgang schaltete der ATSV noch einen Gang nach oben, belohnte sich aber weiterhin nicht und ließ beste Chancen aus. Selbst einen Querpass im gegnerischen Fünfer, freistehend vor dem leeren Tor, konnten die Gastgeber nicht verwerten. Nach einer gespielten Stunde immer noch 0:0, mittlerweile einige Aluminiumtreffer und gefühlt doppelt so viele Hundertprozentige.

Was man aber nicht unerwähnt lassen darf ist, dass auch die Gäste eine klare Torchance hatten, die wie im ersten Durchgang gerade so auf der Linie geklärt werden konnte.

Da wären sicher die alten Weisheiten wieder bemüht worden... "Wenn man vorne die Dinger nicht macht..." und so weiter. 

In der 61. Minute haben die Forchheimer dann verstanden, dass man mindestens ein Tor schießen muss um den Anspruch auf drei Punkte anmelden zu können.

Durch einen satten Schuss aus 25 Metern von Akar, den der Keeper der SG nicht festhalten konnte, kam Sheikh-Mussa freistehend zum Abschluss und versenkte zur Führung für den Gastgeber.

Knoten geplatzt?

Hätte man zumindest denken können, als Baumann nur fünf Minuten später einem Verteidiger den Ball abluchste und einen zweiten Verteidiger durch eine scharfe Hereingabe zum Eigentor zwang.

Mit der sicheren Führung im Rücken sollte es einfacher sein die Torchancen in etwas Zählbares umzumünzen, dachte man.

Die Gastgeber hatten vermutlich aber Gefallen daran gefunden auf Gegnerbeine, Aluminium, Torwart, Fangzaun, Eckfahne und Bandenwerbung zu schießen, als "einfach" ins Tor und machten auch munter da weiter, wo sie vor dem Doppelschlag aufgehört hatten. 

Wie es besser geht zeigte SG-Toptorjäger Eckert in der 82. Spielminute, der an einen Schnittstellenpass gelangte und mit einem schönen Lupfer Keeper Mechler im Kasten keine Chance ließ.

Das war die zweite Phase im Spiel, bei der man oben genannte Fußball-Weisheit fast hätte auspacken können, denn in den letzten Spielminuten büßte der ATSV etwas von seiner Dominanz ein, da die SG die "zweite Luft" bekam und das Match zum Ende hin wieder offener gestalten konnte. 

Gefährlich wurde es vor dem ATSV-Kasten aber nicht mehr, sodass die Schlussphase , bis auf einen für diesen Tag nicht mehr erwähnenswerten Lattentreffer von Sheikh-Mussa, ereignislos zu Ende ging.

Schiedsrichter Escherich, der zwar hier und da eine klare Linie vermissen ließ, ansonsten aber keine Probleme mit der fairen Partie hatte, pfiff das Match daraufhin ab und damit bleibt der ATSV nach der Coronapause ungeschlagen und dem Spitzenreiter Effeltrich auf den Fersen. 

Aufgrund des Spielverlaufs sicherlich ein verdienter Sieg, der in Anbetracht der hochkarätigen Chancen auch ein Tor höher hätte ausfallen können.

Der symphatischen SG-Reserve, deren drei mitgereisten Zuschauer keinerlei Probleme mit der COVID19-Verordnung/Abstandsregelung hatten, wünschen wir einen erfolgreichen weiteren Saisonverlauf.

04.10.20 - ATSV Forchheim - TSV Gräfenberg 3:0 (1:0)

Gelungener Heimspielauftakt

Zum ersten Heimspiel in diesem für alle schwierigen Jahr empfing der ATSV den TSV aus Gräfenberg. 

Die Gäste , die im Vorjahr den Gang in die A-Klasse antreten mussten und auch in dieser Liga wieder um den Ligaverbleib zittern müssen, haben sich in der Zwangspause gut verstärkt und kamen mit breiter Brust durch einen 4:0-Sieg gegen eines der Topteams, die SpVgg Muggendorf, nach Forchheim zum Spitzenreiter. 

 

Zu Beginn wirkte das Spiel etwas fahrig. Die Bemühungen des ATSV wurden von einer kompakten Gästemannschaft weg verteidigt und auch die Gräfenberger konnten offensiv keine Akzente setzen.

Nach einer Viertelstunde nahm das Geschehen etwas Fahrt auf und ein Gästestürmer war plötzlich völlig frei vor Mechler im Kasten der Forchheimer.

Im Verbund konnte die ATSV-Defensive allerdings klären und so blieb es vorerst beim torlosen Remis. 

Das Ergebnis sollte allerdings nicht lange standhalten, denn dem ATSV gelang durch eine schöne Kombination über Akar, Wesolowski und Baumann der Führungstreffer. Letzterer musste die Kugel lediglich noch im Tor versenken - kein Problem für den Torjäger. (25.)

 

Im weiteren Verlauf der ersten Halbzeit drängte sich keines der beiden Teams mehr so richtig auf ein Tor zu erzielen, sodass der knappe Vorsprung der Forchheimer auch der Halbzeitstand war. 

 

Im zweiten Durchgang änderte sich das Bild nicht wesentlich. 

Der ATSV hatte das Spiel im Griff, konnte allerdings keine Akzente setzen. 

Die Partie plätscherte vor sich hin, da auch der Gast keine offensiven Ideen hatte und so verging Minute um Minute ohne wirkliche Highlights.

 

Erst die Schlussviertelstunde nahm wieder etwas Fahrt auf, was vermutlich daran lag, dass die Heimelf nun auf das vorentscheidende zweite Tor dränge während die Gäste ihre Chance witterten, aufgrund des knappen Ergebnisses noch etwas zählbares mitzunehmen. 

Gleich zu Beginn dieser Schlussoffensive beider Teams haben allerdings die Forchheimer zugeschlagen, indem Akar eine Kombination vollendete und aus 16 Metern flach einschob. (76.) Messe gelesen? - Denkste..! 

Hut ab vor der Moral des TSV, denn anstatt die Köpfe hängen zu lassen wurde weiter versucht zum Erfolg zu kommen. Einzig die Durchschlagskraft in der Offensive fehlte dem Gast an diesem Tag im gesamten Spielverlauf und so blieb auch der Schlusspunkt dem Gastgeber überlassen. 

Baumann kam durch einen verwandelten Foulelfmeter in der Nachspielzeit, der an Wesolowski verursacht wurde, zu seinem zweiten Tor an diesem Nachmittag. 

Schiedsrichter Trescher, der mit dem fairen Spiel keine Probleme hatte , pfiff die Partie daraufhin sofort ab. 

Der ATSV bleibt weiterhin Spitzenreiter, profitiert allerdings auch davon, dass der engste Verfolger aus Reuth nur zu einem torlosen Unentschieden kam und Konkurrent Effeltrich noch zwei Spiele weniger absolviert hat. 

Ein großes Kompliment gilt dem Gast aus Gräfenberg, der in dieser Verfassung sicher die nötigen Punkte holen und schlussendlich nichts mehr mit dem Abstieg zu tun haben wird. 

Dafür wünschen wir viel Erfolg und eine gesunde , verletzungsfreie Restrunde.

ATSV Forchheim 2 - DJK/FC Schlaifhausen 2   9:1 (5:0)

Nix anbrennen lassen und Fünferpack von Marcel Ameis - weiter so!
aus BfV-Bericht: Die Zweitvertretung von ATSV Forchheim führte DJK-FC Schlaifhausen 2 nach allen Regeln der Kunst mit 9:1 vor. ATSV Forchheim II ging als klarer Favorit in die Partie und erfüllte diese Erwartungen am Ende auch.
1:0 Tobias Mehwald (4.)
2:0/3:0/4:0/6:0/9:1 Marcel Ameis (18./20:/24./48./81.)
5:0/8:1 Emrullah Yilmaz (33./69.)
7:0 Albert Stein (56.)

27.09.2020 SpVgg Reuth - ATSV Forchheim 3:3

Traumtor durch Albert Stein

20.09.2020 SG Pinzberg/Gosberg - ATSV Forchheim 1:4

0:1 Albert Stein
1:2, 1:3 Marc Baumann
1:4 Aref Alkazha

Die Vorbereitung auf die Fortsetzung der Saison 2019/20 ist positiv gelaufen. Drei Siege, zwei Unentschieden und zwei Niederlagen.

09.08.2020 SV Langensendelbach II - ATSV Forchheim I    4:5
0:1 Alan Sheikh Mussa
1:1, 3:5 Andreas Mürschberger
1:2, 2:3, 2:4 Marc Baumann
2:5 Aref Alkazha
4:5 Markus Eger

16.08.2020 TSV Röttenbach 2 - ATSV Forchheim I     3:3
1:3 Burak Altuntas
2:3 Aref Alkazha
3:3 Andeson da Costa Silva

23.08.2020 ATSV Forchheim I - TSG 2005 Bamberg     3:3
1:0 Mehmet Akar
2:3 Marc Baumann
3:3 Alan Sheikh Mussa

30.08.2020 ATSV Forchheim - TSV Kirchehrenbach      2:0
1:0 Aref Alkazha
2:0 Alan Sheikh Mussa

06.09.2020 ASV Herpersdorf - ATSV Forchheim.        2:1
0:1 Marc Baumann

10.09.2020 TSV Röttenbach - ATSV Forchheim.        5:3
3:1, 3:2 Marc Baumann
5:3 Aref Alkazha

13.09.2020 ATSV Forchheim - TSV Röttenbach 2.      3:1
1:1, 3:1 Marc Baumann
2:1 Mehmet Akar

Alle Vier Vorbereitungsspiele gewonnen - Wir freuen uns auf den Rundenstart

09. Februar 2020 - Vds Spardorf - ATSV    1:4

0:1 Marc Baumann
0:2 Benjamin Wesolowski
0:3 Andeson da Costa Silva
0:4 Alan Sheikh Mussa

16. Februar 2020 - ASV  Herzogenaurach - ATSV    1:3 [1:2]

1:1 Andeson da Costa Silva (12. Min.)
1:2 Marc Baumann (28.)
1:3 Albert Stein (59.)

22. Februar 2020 - SC Lichteneiche - ATSV    1:2 [0:1]

0:1 Marc Baumann (42. Min.)
0:2 Mehmet Akar (61.)

08. März 2020 - SpVgg Jahn Forchheim 2 - ATSV   0:4 [0:2]

0:1, 0:2, 0:3 Albert Stein (24. / 39. / 60. Min.)
0:4 Mehmet Akar (82.) 

06.01.2020 Neder Bräu-Cup des SV Weilersbach

2. Platz des ATSV Forchheim bei einem tollen Turnier der Gloria

Auf dem Hallenboden entwickelte sich vor allem ein A-Klassist zur Überraschungsmannschaft. Der ATSV Forchheim war in der Gruppenphase um Haaresbreite bereits ausgeschieden, drehte einen 0:2-Rückstand gegen den SV Poxdorf jedoch in letzter Sekunde in einen 3:2-Sieg und ritt diese Welle auch gegen Ausrichter Weilersbach im Halbfinale weiter. Diese Partie war die stimmungsgeladenste des Tages. Erst im Finale wurde der ATSV von Kreisligist TSV Neunkirchen gebremst. Die Mannschaft von Trainer Armin Appelt musste zuvor ähnlich zittern. Auch die Brandbachkicker standen in der Gruppenphase gegen die SG Bieberbach/ Wichsenstein mit dem Rücken zur Wand und lagen hinten. Ein 3:2-Erfolg sicherte den zweiten Platz in Gruppe B und das Halbfinale gegen Titelverteidiger TSV Kirchehrenbach, das letztlich vom Punkt im Neunmeter-Schießen entschieden wurde. Am späten Abend im Endspiel und bei schwindenden Kräften spielte Neunkirchen seine Routine als gestandener Kreisligist aus und holte den Pokal des Neder-Cups.⠀

Im Rahmen der Siegerehrung wurde Luis Mechler vom ATSV Forchheim zum besten Torwart des Turniers ausgezeichnet und Kirchehrenbachs Marcel Gebhard, einer der noch in der A-Jugend spielen darf, wurde mit sechs Toren der erfolgreichste Schütze des Turniers.

Ergebnisse:
Buckenhofen - ATSV Forchheim 1:4⠀
ATSV Forchheim - Kirchehrenbach 2:2⠀
ATSV Forchheim - Mitteleh./Leut. 2:2⠀
Poxdorf - ATSV Forchheim 2:3⠀
Halbfinale: ATSV Forchheim - Weilersbach 2:1⠀
Finale: TSV Neunkirchen - ATSV Forchheim 3:1 

Den kompletten Bericht von Uwe Kellner / anpfiff.info findet Ihr unter folgendem Link oder unten einfach auf den "Button" klicken.
http://www.anpfiff.info/sites/cms/turnier.aspx?SK=2&Btr=85846&Rub=432&Turnier=1504

Und auch der BFV hat auf seiner facebook-Seite ein Tor vom Turnier gepostet.
Doppel-Tunnler - ATSV Forchheim
Wie frech ist das denn⁉️

Die Jungs vom ATSV Forchheim 1903 kommen per doppeltem "Gurkerl" 🥒⚽ zum Torerfolg...

https://www.facebook.com/bfvonline/videos/604128270389432/UzpfSTEwMDAwMjk4Nzk2NjcyMToyNDU4MDMwNDM3NjM5ODY0/

17.11.2019 - „Alle guten Dinge sind 3!“

Das Spiel des ATSV gegen die Gäste aus Muggendorf stand ganz im Zeichen der Zahl 3.

Es war das 3. Duell in diesem Kalenderjahr und der erste 3er für die Forchheimer, die sowohl im Auswärtsspiel in der Vorsaison als auch zum Liga-Auftakt in der laufenden Spielzeit in Muggendorf nicht gewinnen konnten. 
Dass der jüngste Vergleich nun mit 3:0 endete und mit Haji-Yusef ein Spieler alle 3 Tore beisteuerte passt dann auch dazu und rundet das Zahlenspiel ab.

Das Match begann etwas zerfahren. Man merkte dem Gastgeber den Respekt vor dem Gegner, hervorgerufen durch die beiden letzten Duelle, anfangs noch an. Im Umkehrschluss traten die Gäste zu Beginn sehr selbstbewusst auf und versuchten die Forchheimer früh zu attackieren. Gefährlich wurde es allerdings nur durch die vielen Standards, die im Übrigen sehr stark getreten worden sind, und einem abgefälschten Schuss aus der Distanz der knapp am Tor von Mechler vorbei strich.
Der ATSV hingegen sortierte sich erstmal und spielte aus einer kompakten Defensive, ohne offensiv Akzente zu setzen. So fiel auch das 1:0 wie aus dem Nichts.
Ein Muggendorfer Verteidiger vertändelte den Ball gegen Haji-Yusef, der am Keeper vorbei zog und einschob. (19.) 
Kalte Dusche bei frostigen Temperaturen für die Gäste, die im Anschluss weiter versuchten ihr Spiel zu machen. 
Muggendorf übte weiter Druck aus und genau in diese Phase fiel das 2:0 für die Hausherren aus Forchheim. Aus einem Befreiungsschlag wurde eine Kombination aus dem Lehrbuch über - klar - 3 Stationen mit One-Touch-Fußball, die Haji-Yusef nur noch veredeln musste. Wesolowski hatte den finalen Ball perfekt in die Schnittstelle gespielt und damit die gesamte Gäste-Abwehr ausgehebelt.(31.) 
Bei den Muggendorfern merkte man nun zum ersten Mal einen gewissen Knick im Spiel. Es funktionierte nicht mehr so richtig viel und die Hausherren hatten nun die Kontrolle über das Geschehen auf dem Platz. Der ATSV ließ nun Ball und Gegner laufen und wurde noch zwei Mal durch Haji-Yusef gefährlich, der in einer Situation allerdings verpasste auf Baumann quer zu legen, der vermutlich keine Probleme gehabt hätte den dritten Treffer für die Forchheimer zu markieren. Diesen besorgte dann Haji-Yusef mit dem zweiten wunderschönen Tor. Mit einem Chip-Ball hinter die aufgerückte Abwehrkette auf die Reise geschickt zog er aus 25 Metern halbrechts ansatzlos ab. Keeper Distler stand wie versteinert da und sah die Kugel an sich vorbei fliegen. (45.)

Im Anschluss war Pause und während die Gäste sich vornahmen nochmal ins Spiel zurück kommen zu wollen, setzte der Gastgeber alles daran die Konzentration hoch zu halten und "einfach" so weiter zu spielen. 

Hinein in die zweite Hälfte, die insgesamt betrachtet deutlich weniger zu bieten hatte als die erste. Die Forchheimer kontrollierten die Partie und ließen defensiv nichts anbrennen und die Gäste versuchten mit einem schnellen Anschlusstreffer wieder ins Spiel zu kommen. Eine richtige Abschluss-Aktion hatte Muggendorf aber nicht, stattdessen hatte der Gastgeber zwei Mal die Chance noch zu erhöhen. Diese Gelegenheiten wurden allerdings liegen gelassen. In der 72. Minute gab es dann nach einem weiten Ball Elfmeter für Muggendorf - ein Defensivspieler des ATSV brachte Gäste-Torjäger Hofmann im Strafraum zu Fall. Der fällige Elfer konnte aber von Mechler in Verbindung mit einer starken Abwehr-Aktion von Friesner geklärt werden.
Spätestens jetzt wusste jeder auf dem Sportplatz, dass die drei Punkte an diesem Tag in Forchheim bleiben werden und dem Spiel merkte man das dann auch an. Es gab in den letzten 15 Minuten keine fußballerischen Leckerbissen mehr, sodass Schiri Wolfrum, der keine spielentscheidenden Fehler machte und zwar eine kleinliche aber konsequente Linie hatte, pünktlich abpfiff.

Mit einem 3:0 verabschiedet sich der ATSV als geteilter Herbstmeister in die wohlverdiente Winterpause. 
Das Ergebnis ist vielleicht um ein Tor zu hoch ausgefallen, allerdings war der Gastgeber an diesem Tag kaltschnäuziger vor der Kiste und hatte auch die qualitativ hochwertigeren Gelegenheiten. Des Weiteren wäre das obige Zahlenspiel bei einem anderen Endergebnis nur bedingt möglich gewesen, was den Berichterstatter sehr geärgert hätte - aber das nur als Randnotiz ;-).

Mit 33 Punkten, 10 Siegen , 3 Remis und einer Niederlage steht Forchheim, bei einem gespielten Match mehr, punktgleich mit Effeltrich und Reuth an der Spitze der Tabelle und kann nun auf eine spannende Rückrunde hoffen.
Bis dahin freuen sich alle Beteiligten auf die im Vergleich zum Sommer extrem lange Winterpause. 

Abschließend wünschen wir unseren Fans, Gönnern und allen die es mit dem ATSV halten vorab eine besinnliche Weihnachtszeit, ein frohes Weihnachtsfest und einen guten Rutsch ins neue Jahr 2020.

Den Gästen aus Muggendorf wünschen wir eine erfolgreiche Restrunde. (ihr dürft ab sofort gerne die Topteams der Liga ärgern :-) )

ATSV Forchheim 2 - SPIELFREI

03.11.2019 SG Stöckach 1 / Ermreuth 2 - ATSV Forchheim 0:2

27.10.2019 - „Fair Play ist wichtiger als drei Punkte!“

Zum absoluten Topspiel der A-Klasse 3 versammelten sich rund 170 Zuschauer am Sportplatz in Forchheim. Darunter auch einige Spieler und Anhänger der Konkurrenz aus Pinzberg und Reuth, die sich natürlich genau ansehen wollten, was der bis dato ungeschlagene ATSV gegen die punktgleichen Gäste aus Effeltrich so veranstaltet. Es war alles angerichtet für einen heißen Fußballsonntag und das Wetter spielte mit besten Bedingungen auch mit.

 

Die Gäste legten zu Beginn ein sehr hohes Tempo hin, setzten die Heimelf stark unter Druck und zwangen sie zu mehreren Befreiungsschlägen. Einzig Torgefahr strahlten die Effeltricher in der Anfangsphase noch nicht aus.

In der neunten Minute ereignete sich dann die erste Szene, die zumindest den beiden beteiligten Spielern länger in Erinnerung bleiben wird.

Im Luftduell krachten Gäste-Coach Baumgärtner und ATSV-Verteidiger Haji-Yusef mit den Köpfen zusammen und blieben beide jeweils mit Platzwunde am Boden liegen. Nach kurzer Behandlungspause auf dem Feld wurde der Krankenwagen gerufen und beide zur weiteren Versorgung ins Krankenhaus gebracht. Dass das Spiel sowohl für Baumgärtner als auch für Haji-Yusef beendet war versteht sich von selbst. Während Schehab Haji-Yusef von seinem Bruder Fadil ersetzt wurde, übernahm Adelfinger den Platz des Gästetrainers auf dem Spielfeld.

 

Das Match hatte ein gutes Tempo für diese Spielklasse und während der ATSV irgendwie versuchte Lösungen gegen das sehr hohe Pressing der Gäste zu finden, wurden die Effeltricher immer aktiver und drängten auf den Führungstreffer. Richtige Torchancen gab es aber auf beiden Seiten nicht. Ein Kopfball vom Effeltricher Stein und ein Abschluss von Sheikh Mussa auf Seiten der Heimelf wäre da noch am ehesten zu nennen.

 

Mitte der ersten Halbzeit dann wahrscheinlich die Schlüsselszene in dieser Partie:
(auch nachzulesen bei anpfiff.info - Link dazu im Spieltagbild, oder hier unter "Aktuelles")

Über eine gute Kombination auf der rechten Angriffsseite der Gäste gelangte Schmidt an den Ball, der mit Tempo an die Grundlinie sprintete und nach innen zu Stein legte. Der Stürmer der Gäste brachte den Ball zwar nur schwer unter Kontrolle aber kam dennoch mit dem Kopf zum Abschluss. Als Stein und alle anderen Effeltricher schon zum Jubeln abdrehen wollten kratzte Keeper Mechler den Ball aus dem Tor, der dann final von Friesner aus der Gefahrenzone gedroschen werden konnte.

Schiedsrichter Lindner entschied auf "kein Tor" - zum Entsetzen aller auf dem Sportplatz, denn der Ball war sehr deutlich hinter der Linie.

Ein paar Szenen weiter wurde der Forchheimer Stein rüde im Zentrum gefoult. Die fällige Verletzungsunterbrechung nahmen die Gäste zum Anlass sich nochmals nach dem Nicht-Tor beim Schiri zu erkundigen und baten ihn um Rücksprache mit Keeper Mechler. Dieser Bitte kam der Referee nach kurzer Überlegung nach und machte sich auf den Weg zum Heimkeeper. 

Die einfache Frage "War der Ball hinter der Linie?" beantwortete Mechler mit einem deutlichen "Ja, das war ein Tor!".

So zeigte der Unparteiische auf den Anstoßpunkt und Effeltrich führte nach einer videobeweisähnlichen Aktion/Unterbrechung im Topspiel mit 1:0. Angesichts der Brisanz, des Tabellenstandes und des Spielstandes ist die faire Reaktion des Heimkeepers gar nicht hoch genug einzuschätzen.

Wer würde unter diesen Bedingungen noch so entscheiden? 

Der Gast bedankte sich auf dem Platz mehrfach über das schon verloren geglaubte Tor und machte dann auch da weiter wo sie aufgehört hatten - beim Pressing! Forchheim konnte kaum Luft holen und wurde immer wieder im Zentrum scharf angelaufen und gedoppelt, sodass kein Spielfluss aufkam. Mit diesem ständigen Hin und Her verabschiedeten sich beide Teams dann in die Pause. Kurz verschnaufen, fokussieren, motivieren - und raus auf den Rasen um die zweite Hälfte nochmal alles zu geben so die Devise beider Teams.

 

Im zweiten Durchgang angekommen merkte man der Heimelf an, dass nun ein wenig mehr Zug drin war. Die Gäste, vielleicht auch leicht erschöpft vom Dauerpressing der ersten Halbzeit, ließen nun ein wenig nach und wurden nun etwas nach hinten gedrängt. Gefährlich für Keeper Riedel wurde es allerdings nicht, denn der ATSV verpasste es den letzten Ball sauber zu spielen oder die wenigen Abschlüsse landeten im Fangzaun.

 

In der 78. Minute dann so etwas wie die Vorentscheidung. Nach einem Fehler bei einem Klärungsversuch des ATSV sprang der Ball Richtung Tor. Mechler machte einen Schritt nach vorne und versuchte die Kugel vor einem einschussbereiten Gästestürmer zu klären. Dies gelang Mechler auch, jedoch war die Abwehr nur unkontrolliert, da ihn der Stürmer im Fünfer regelwidrig mit gestrecktem Bein anging. Der Ball sprang zu Stein, der keine Mühe hatte ins leere Tor zu schieben.

Große Aufregung auf Seiten der Forchheimer, was angesichts der Geschehnisse rund um das 1:0 auch absolut verständlich ist. Unabhängig davon ist Foul einfach Foul, aber der Referee entschied auf reguläres Tor.

 

Das machte es für die Gastgeber noch schwerer irgendwie die Serie der "Unbesiegbarkeit" aufrecht zu erhalten, was aber nicht bedeutet, dass sie es nicht versuchten. Offenes Visier, Dreierkette, Doppelspitze und Vollgas war nun die Marschrichtung. Allerdings zerschellten viele Angriffsversuche an der sehr stark organisierten Gästedefensive. Einzig in den letzten Aktionen kam Forchheim zwei-drei Mal gefährlich vor die Kiste. Die Abschlüsse konnten aber allesamt mit hochklassigen Reflexen von Riedel entschärft werden.

So endete ein Topspiel, das noch vielen sehr lange in Erinnerung bleiben wird mit 2:0 für die Gäste aus Effeltrich, die damit die alleinige Tabellenführung übernahmen und zugleich den Forchheimern die erste Saisonniederlage zufügten.

 

Dieser Sieg geht im Grunde in Ordnung, weil Effeltrich einfach bissiger, giftiger und galliger war als der Gastgeber und auch in der Sturm und Drangphase der Forchheimer nie wirklich die Kontrolle verlor. Andererseits kann man natürlich nicht sagen wie das Spiel geendet hätte, wenn das 1:0, wie zunächst vom Schiri entschieden, nicht fällt.

Apropos Schiri: Da das Spiel ganz im Zeichen von FairPlay stehen und im Gedächtnis bleiben soll verzichten wir hier auf eine Bewertung der Leistung und lassen den Unparteiischen einfach einen "Mensch mit Fehlern wie jeder andere auch" sein.

 

Abschließend möchten wir uns noch bei den Gästespielern für die trotz der Brisanz sehr fair geführte Partie bedanken und wünschen den Effeltrichern eine erfolgreiche und verletzungsfreie Restrunde.

ATSV Forchheim 2 - SG SpVgg Effeltrich 2/DJK Kersbach 2   6:3 (4:0)

Das zweite 6:3 zuhause in Folge - weiter so!
1:0/4:0 Göran Schroeder (14./44.)
2:0/6:2 Sahin Alperen-Samed (29./84.)
3:0 Mete Karabag
5:0 Daniel Friesner (59.)

20.10.2019  SG Bärnfels/Obertrubach - ATSV Forchheim    3:3 (0:2)

Das Spiel in Obertrubach ging leider zu unserem Bedauern in der Nachspielzeit noch unentschieden aus.
0:1 Marc Baumann (15.)
0:2 Alan Sheik Mussa (27.)
0:3 Göran Schroeder (57.)

19.10.2019 SG Bärnfels/Obertrubach II - ATSV Forchheim 2    2:7 (1:3)

Wieder einmal ein überzeugende Leistung unserer Zweiten Mannschaft. Bei besserer Chancenauswertung wäre es zweistellig ausgegangen.
0:1, 0:3 Mert Karabag
0:2, 2:5 Alperen-Samed Sahin
1:4 Göran Schroeder
2:6 Luka Kisberi
2:7 Tobias Mehwald

06.10.2019 TSV Kunreuth - ATSV Forchheim
Dreierpack durch Fadil somit entführte die erste Mannschaft des ATSV Forchheim wichtige 3 Punkte heute aus Kunreuth.

29.09.2019 - Lucky Punch mit der letzten Aktion

Zum fünften Heimspiel der Saison empfing der ATSV seinen Patenverein, den SC Egloffstein, in Forchheim.
Die Rollen waren vor dem Anpfiff klar verteilt, denn während der Gastgeber bisher alle Heimspiele gewinnen konnte und auch sonst erst zwei Punkte abgeben musste und damit noch ungeschlagen war, kam der Gast aus Egloffstein nach verpasstem Aufstieg über die Relegation nur sehr schwer in der Liga an. Lediglich vier Punkte konnten bis dato geholt werden und zu allem Überfluss mussten die Gäste mit Backof auf ihren treffsichersten Offensivspieler in dieser Saison verzichten, der zu diesem Zeitpunkt drei der vier Tore erzielen konnte. 
Die große Abtastphase gab es im Spiel aber von Anfang an nicht und beide Teams schienen mit offenem Visier zu agieren. 
Die erste Aktion gehörte den Gästen, die über das ganze Spiel zwar relativ selten so richtig den Weg vor das Gehäuse von Mechler fanden, aber immer wieder über Standards Gefahr ausstrahlten. Nach einem Freistoß aus dem Halbfeld sprang der Ball zu Vogel, der diesen mit der Hand kontrollierte und ins Tor schob. Schiri Lamatsch pfiff das Tor richtigerweise zurück und entschied auf Freistoß für Forchheim. 
Im direkten Gegenzug konnte der Gastgeber auf 1:0 stellen.
Der sehr agile Haji-Yusef spielte seinen Gegenspieler auf rechts aus und legte in die Mitte ab, wo Wesolowski mit gelaufen war und den Ball ins Netz jagte. (5.)
Mit der nächsten Aktion hätte der Vorlagengeber freistehend das 2:0 machen können, vielleicht sogar müssen - sein Schuss verfehlte das Tor aber.
Kurz darauf gab es wieder einen dieser gut getretenen Freistöße in Person von Oeh, der die Murmel in den Sechzehner chippte. Ein Forchheimer Verteidiger konnte diesen Ball nur noch ins eigene Tor klären und so stand es nach neun Minuten 1:1 - Unentschieden.
Der ATSV kontrollierte das Spiel grundsätzlich mit eigenem Ballbesitz und hatte im Ansatz auch immer wieder Gelegenheiten, die durchaus vielversprechend waren und die Gäste ließen sich gegen Mitte der ersten Hälfte ein wenig fallen und machten die Räume gut dicht. 
Der Gastgeber fand in dieser Phase nur wenig Lösungen und so plätscherte das Spiel vor sich hin bis der Schiri die Teams mit seinem Halbzeitpfiff in die Kabinen schickte.
 
Angekommen in Durchgang zwei nahm der ATSV sofort wieder das Zepter in die Hand und zog die Zügel straffer an. Man merkte in dieser Phase, dass der ATSV ein schnelles Führungstor wollte, um das eigene Spiel zu beruhigen. 
Die Forchheimer hatten auch richtig gute Gelegenheiten, jedoch schossen sie mehrfach Gästekeeper Ruderich freistehend an oder in die Arme, sodass es bis in die Schlussphase hinein beim 1:1 blieb. 
 
Die letzten zehn Minuten hatten es aber nochmal in sich.
In der 83. Minute narrte Gästestürmer Vogel die halbe Abwehr und versenkte den Ball unhaltbar für Mechler links unten im Eck. Wie aus dem Nichts plötzlich die Führung für Egloffstein, die an diesem Tag eine brutale Effektivität zeigten, weil sie quasi mit einem Torschuss zwei Tore erzielten - Wahnsinnsquote! 
Die Hausherren lösten nun die Viererkette auf und versuchten mit aller Macht zumindest den Punkt zu holen. Mehrere wütende Angriffe rollten auf den Sechzehner der Gäste zu, allerdings waren die Abschlüsse in der Überzahl meist eher Rückgaben und dankbar für den Torwart des SC. 
 
Den Lucky Punch konnte der ATSV trotz Allem noch setzen. 
Nach einer verunglückten Ecke durch Heublein kam Wesolowski an den Ball, der ansatzlos abzog. Sein abgeblockter Schuss landete vor den Füßen von Akar, der die Kugel aus gut 16 Metern in die Maschen knallte. (88.)
 
Der Referee, der trotz vieler Wechsel im zweiten Durchgang auf Nachfrage auf eine Nachspielzeit verzichten wollte, pfiff die Partie dann nach gestoppten 89 Minuten ab, was zur Folge hatte, dass der ATSV sich dann mit dem letztendlich glücklichen Remis zufrieden geben musste und auch keine Möglichkeit mehr hatte nachzulegen. 
 
Ohne die Torfolge und die dazugehörigen Spielminuten zu beachten ist das Remis sicherlich schmeichelhaft für die Gäste, weil sie über 90 Minuten gesehen sehr wenig für das Spiel getan haben und auch keine richtigen Chancen hatten. 
Der ATSV verpasste es aber eine seiner vielen Hochkaräter zu versenken und das Spiel zu entscheiden und so können die Gastgeber, auch aufgrund des Ausgleichs in "letzter" Minute, wiederum doch eher von einem gewonnenen statt zwei verlorenen Punkten reden. Vor Allem im Hinblick darauf, dass Effeltrich zeitgleich in Pinzberg verlor und somit nicht an den Forchheimern vorbeiziehen konnte. 
 
Noch ein paar Sätze zum Schiedsrichter: 
Als Berichterstatter versuche ich / versuchen wir das Spielgeschehen sachlich und ohne Vereinsbrille wiederzugeben. Da der Schiri zum Spiel dazugehört muss es auch erlaubt sein auf sachlicher Ebene eine Schiedsrichterleistung abgeben zu können, die nicht zwingend positiv ist. Dieses Mal hat der Ref keine klare Linie gehabt was Spieler beider Mannschaften, die sich gegenseitig unterhielten, auch mehrfach bestätigten. Dass er dann trotz der Wechsel und zweier Tore inklusive Jubel nicht nachspielen lassen wollte und stattdessen sogar früher abpfiff, passte dann irgendwie auch dazu.
Ich weiß / wir wissen natürlich, dass auch der Schiedsrichter nur ein Mensch und nicht befreit von Fehlern ist. Außerdem kann auch er nichts dafür, wenn eine Mannschaft zig gute Chancen liegen lässt und die andere aus einer zwei Tore macht. So ist eben Fußball und genauso wie beide Teams versuchen werden in der kommenden Woche besser aufzutreten sind wir uns sicher, dass es auch der Schiri wieder versuchen wird.

ATSV Forchheim 2 - SpVgg Dürrbrunn/Unterleinleiter 2   6:3 (3:0)

Erneuter Sieg und Platz 2 - weiter so!
1:0/3:0/6:1 Sahin Alperen-Samed (2./31./67.)
2:0 Daniel Friesner (28.)
4:0 Burak Altuntas (56.)
5:0 Göran Schroeder (59.)

22.09.2019 TSV Neunkirchen II - ATSV Forchheim 1:5

15.09.2019 - ATSV Forchheim - SG Kleinsendelbach 2/Hetzles 2 - Forchheim behält die Nerven

Bei spätsommerlichen Temperaturen empfing der ATSV die Reservemannschaft der SG Kleinsendelbach/Hetzles. Vor dem Spiel schienen die Rollen klar verteilt, denn während der Gastgeber bis dato 16 von 18 möglichen Punkten holte, startete die SG mit drei von 15 möglichen Punkten in die Saison.
So klar wie auf dem Papier war das Spiel letztendlich nicht, aber der Reihe nach.
Der favorisierte Gastgeber hätte gleich mit der ersten Aktion in Führung gehen können/müssen. Nach dem Anstoß der Gäste eroberte sich ein Forchheimer stark den Ball und lief bis zur Grundlinie durch. Die flache Hereingabe fand im Zentrum einen Abnehmer, aber der Ball nicht den Weg ins Tor.
Ein frühes Tohr hätte dem Spiel vermutlich gut getan, denn im Anschluss zeigten beide Teams lediglich Stückwerk. Während die Forchheimer das Spiel komplett kontrollierten und den Ball in ihren Reihen laufen ließen, war der Gast darauf bedacht gut zu stehen und nichts zu zu lassen.
Beides funktionierte so gut, dass das Spiel zwischenzeitlich einschlief und eine Aktion der nächsten ähnelte.
Die Hausherren hatten das Spiel im Griff, hatten zwei - drei Möglichkeiten mit Potenzial, aber bissen sich ansonsten die Zähne an der gut sortierten Hintermannschaft der SG aus. Die dickste Chance war dann auch den Gästen vorbehalten, die nach einer Unachtsamkeit im Defensivzentrum der Forchheimer zu zweit auf Keeper Mechler zu liefen. Im letzten Moment konnte ein Verteidiger in Zusammenarbeit mit dem Torwart klären.
Das war knapp, allerdings kam vom Gast dann auch nichts mehr und so ging es in einem eher müden Kick torlos in die Halbzeit.
Der zweite Durchgang begann wie der Erste - mit einem Hochkaräter für die Hausherren.
Über rechts tankte sich Haji-Yusef durch und bediente Baumann im Zentrum, der "eigentlich" nur noch einschieben musste, da der Keeper der SG bereits geschlagen war.
"Eigentlich" deshalb, weil die Murmel kurz vor dem Abschluss noch in einem Hasenloch "Grüß Gott" sagte und unkontrollierbar versprang, sodass der Schuss sein Ziel verfehlte.
Bitter nicht nur für den Torjäger und sein Team, sondern auch für den Platzwart des ATSV, der seit Jahren krampfhaft versucht der hoppelnden Gesellschaft beizubringen die Löcher außerhalb des Platzes zu graben - bisher mit wenig Erfolg.
Sei´s drum, das Spiel war insgesamt im zweiten Durchgang leicht verbessert. Etwas mehr Tempo, mehr Körpersprache und mehr Fußball auf beiden Seiten, aber für was Zählbares reichte es noch nicht.
Angekommen in der letzten Viertelstunde des Spiels merkte man der Heimelf an, dass sie die Zügel noch mal ein wenig straffer zogen und das Tempo ein wenig erhöhten.
Im Ansatz sah das oftmals gut aus, jedoch fehlte die letzte Konzentration beim finalen Zuspiel sonst wären deutlich mehr Chancen heraus gesprungen.
Wenn es aber aus dem Spiel heraus nicht klappen will, muss man seine Standards noch ernster nehmen und so fiel dann auch das erlösende 1:0 in der 83. Minute.
Der scharf auf den kurzen Pfosten getretene Eckball von Heublein fand in Kopfballungeheuer da Costa Silva einen Abnehmer, der seinen Kopf einfach mal hin hielt und dem Ball dadurch eine Flugkurve verpasste die der Torwart der SG nicht auf dem Schirm hatte.
Wieder so ein spät erzieltes Tor. Wieder so ein später Brustlöser. Denn nach dem 1:0 folgte unmittelbar das 2:0.
Kurz nach dem Anstoß der Gäste eroberte sich der seit Wochen in Bestform aufspielende Stein den Ball und lief alleine auf das Gästetor zu, schob überlegt am starken Keeper der Gäste vorbei und bejubelte lautstark die Vorentscheidung. Im Anschluss hatte der ATSV sogar noch die Chance aufs 3:0, aber Schiri Rössert, der im Übrigen die faire Partie durchwegs im Griff hatte, zeigte Abseits an und beklaute Heimverteidiger Wölfel damit um sein erstes Tor in seinem Leben außerhalb der Playstation ;-)
Fragliche Entscheidung, aber auch die mit Kaltgetränken und SKY-Sport Experten gespickte After-Match-Videoanalyse mit dem Vorstand des ATSV, der ein Video dieser Szene aufnahm und dem Schiri vorzeigte, änderte nichts mehr am Ergebnis und so gingen die Forchheimer erneut als Sieger vom Platz.
In Summe natürlich schon ein auch in der Höhe verdienter Sieg, wenn man sich die Spielanteile und Chancen zusammen rechnet. Allerdings muss man der SG auch ein Kompliment aussprechen, weil sie bis zum Schluss mitgespielt und es dem Favoriten sehr sehr schwer gemacht haben.

Den symphatischen Gästen wünschen wir einen erfolgreichen und verletzungsfreien Restverlauf der Saison.

ATSV Forchheim 2 - SG Drügendorf/Weigelshofen   3:3 (2:1)

Die Reserve ist weiter auf der Erfolgsspur!
1:1 Sahin Alperen-Samed (20.)
2:1 Tobias Mehwald (25.)
3:2 Luka Kisberi (55.)

07.09.2019 SG Wolfsberg/Geschwand 2 - ATSV Forchheim 1:3
Doppelschlag in letzter Sekunde

01.09.2019 - "Neun Punkte in sieben Tagen"

Am vergangenen Sonntag hatte der ATSV die Reserve-SG aus Bieberbach und Wichsenstein zu Gast.
Nachdem die Heimelf in der Vorwoche sowohl gegen Reuth als auch gegen Gräfenberg jeweils drei Punkte einfahren konnte, sollte die perfekte Woche mit einem Dreier gegen die aktuell beste Reserve der Liga abgeschlossen werden.

Die Forchheimer begannen sehr konzentriert und engagiert, ließen Ball und Gegner immer wieder laufen und hatten das Zentrum komplett unter Kontrolle.
So ließ auch das 1:0 nicht lange auf sich warten.
Nach einer schönen Kombination über rechts schob Sheikh Mussa die Kugel halbhoch in die Mitte und Stein donnerte das Leder Volley ins Netz - schöner Spielzug, schöner Abschluss. (14.)
Keine drei Minuten später sorgte erneut eine schöne Kombination mit drei, vier flachen Pässen für die Chance auf das 2:0. Haji-Yusef wurde unsanft im Strafraum von den Beinen geholt und so hatte erneut Stein die Möglichkeit vom Punkt zu erhöhen. Diese Chance ließ er sich nicht nehmen und verwandelte sicher unten links. (17.)
In den folgenden Minuten plätscherte das Spiel ein wenig vor sich hin und der Gast fing an mit zu spielen.
Die Forchheimer verloren in der Folge mehr und mehr an Kontrolle und ließen sich immer weiter hinten rein drängen, was dazu führte, dass die SG zu ersten Abschlüssen kam.

Eine dieser Chancen verwertete ein ATSV-Verteidiger ins eigene Netz beim Versuch, die scharfe Hereingabe von rechts noch zu klären. (28.)
So kamen die Gäste immer besser ins Spiel und die Forchheimer, die in den ersten 20 Minuten alles unter Kontrolle hatten, verloren eben diese Kontrolle mehr und mehr.

Mit dem bis dahin leistungsgerechten 2:1 ging es dann auch in die Pause und die Heimelf nahm sich vor, die verlorene Kontrolle wieder zu erlangen.
Aus diesem Grund wurde gleich zwei Mal gewechselt und nun waren mit Torjäger Baumann und Mittelfeldmotor Akar zwei Leistungsträger im Spiel, die in den Vorwochen verletzungsbedingt kaum bis gar nicht trainieren konnten.

Den Gastgebern gelang es in Durchgang zwei mit zunehmender Spieldauer wieder alles in den Griff zu bekommen. Aber auch die Gäste versteckten sich nicht und störten den Spielaufbau des ATSV immer wieder mit gutem Gegenpressing.
Abschlüsse gab es in dieser Phase keine und trotzdem hatte man das Gefühl, dass noch was passieren wird, denn die Heimelf drängte nun wieder mehr auf das dritte Tor.
Die Bemühungen hatten in der 73. Minute Erfolg, als Baumann über die rechte Seite eine punktgenaue Flanke auf den Man of the Match an diesem Tag, Albert Stein, brachte und dieser mit dem Kopf seinen Hattrick perfekt machte.
In der Folge machte der Gast ein wenig hinten auf, um vielleicht doch noch mal ins Spiel zurück kommen zu können.
Jedoch verpufften die meisten Bemühungen spätestens an Keeper Mechler, der an diesem Tag nicht allzu viel zu tun hatte.
Auf der anderen Seite hatte der ATSV mehrfach die Möglichkeit die Führung deutlicher zu gestalten, aber auch die SG hat einen starken Keeper in ihren Reihen, der sie zwei-drei Mal überragend im Spiel gehalten hat.
In der 86. Spielminute war aber auch der Keeper der Gäste machtlos, als Akar nach einem Kraftakt vor dem Torhüter quer zu Baumann schob, woraufhin dieser lediglich ins leere Tor schießen musste - Kindergeburtstag für den Torjäger.

Mit dem 4:1 beendete der gut leitende Schiri Kauschke die Partie und so holt der ATSV innerhalb von sieben Tagen die Maximalausbeute von 9 Punkten aus drei Spielen und setzt sich, weil Pinzberg/Gosberg und Effeltrich spielfrei waren, mit einem kleinen Polster an die Tabellenspitze.

Alles in Allem ein verdienter Sieg, auch wenn die Gastgeber im ersten Durchgang das Ruder sehr unnötig aus der Hand gaben. In der letzten halben Stunde der Partie hätte der ATSV aber gut und gerne das Ergebnis noch deutlicher gestalten können und aus diesem Grund kann man den Ausgang auch als leistungsgerecht betiteln.

Den fairen und symphatischen Gästen der SG Bieberbach Wichsenstein 2 wünschen wir eine verletzungsfreie und erfolgreiche Restsaison.

29.08.2019 TSV Gräfenberg - ATSV Forchheim 1:2

25.08.2019 - "Geduld ist eine Tugend"

Zum zweiten Heimspiel der Saison und in Folge trat der ATSV im Derby gegen die SpVgg Reuth an.
Bei beiden Teams fehlten einige wichtige Akteure, aber die Forchheimer wollten natürlich Wiedergutmachung betreiben, nachdem sie in der Vorsaison eine heftige 1:6 - Klatsche am vorletzten Spieltag kassierten.
Bei sehr heißen Temperaturen um die 30 Grad begann das Spiel sehr verhalten. Der gastgebende ATSV war zunächst um Kontrolle bemüht und ließ den Ball in den eigenen Reihen laufen, während die Gäste fast ausschließlich darauf bedacht waren, sich hinten einzuigeln und gut zu stehen.
Viele Torraumszenen gab es nicht, lediglich Haji-Yusef auf Seiten der Forchheimer tauchte im Sechzehner der Gäste auf und sorgte für ein wenig Gefahr und von den Reuthern kamen ein - zwei Distanzschüsse, die aber ihr Ziel verfehlten.
So ging es mit einem bis dato gerechten 0:0 in die Pause, weil keines der beiden Teams gravierende Fehler machen wollte oder die zündende, kreative Idee hatte um ein Tor erzielen zu können.
Auch der zweite Durchgang plätscherte vor sich hin und die Szenen wiederholten sich im Ablauf mit einer Ausnahme. Eine hochkarätige Chance hatten die Gäste, als die Heimelf im eigenen Sechzehner einen Ball verlor und plötzlich ein Reuther Stürmer allein vor Mechler auftauchte. Der Keeper der Forchheimer ist allerdings momentan kaum bis gar nicht zu bezwingen und hielt die Null fest.
Etwa 20 Minuten vor Schluss nahm der ATSV aber noch ein Mal den Fuß aufs Gas und schob das Spielgeschehen Meter für Meter nach vorne.
Die erste Konsequenz aus dem nun offensiveren Auftreten war ein Foul an Mehwald ca. 20 Meter vor dem Gäste-Tor.
Während die Reuther sich noch sortierten schoss Stein den Ball einfach mal auf den Kasten und versenkte die Kugel (73.) - clever und extrem wichtig.
Das war der Dosenöffner für den ATSV, denn man merkte nun in den Aktionen, dass die ganz große Anspannung weg ist.
Die Gäste waren sich nach dem späten Rückstand noch nicht ganz sicher, ob sie nun alles nach vorne werfen oder doch erstmal noch verteidigen sollen und so konnten die Forchheimer mit Pässen in der Viererkette immer wieder Zeit von der Uhr nehmen.
Erst fünf Minuten vor Schluss rückte die SpVgg auf und das nutzte Da Costa Silva mit einem Konter in der 88. Minute zur Entscheidung.
Vorausgegangen war ein Zweikampf, den Haji-Yusef gewann und zum Torschützen durchsteckte.
Und auch der mittlerweile eingewechselte Baumann durfte noch jubeln.
Die Gäste mit Mann gegen Mann in der Defensive konnten weder das gute Zuspiel von Stein, noch den Laufweg und den Abschluss vom Goalgetter stoppen und so stand es nach 90 Minuten 3:0 im Forchheimer Derby.
Der gut leitende Schiri Kretschmer pfiff die Partie ohne groß nachspielen zu lassen ab und so holte sich der Gastgeber die nächsten drei Punkte plus die vorübergehende Tabellenführung.

Aufgrund der Spielanteile geht der Sieg, wenn auch vielleicht ein Tor zu hoch, für den ATSV in Ordnung.
Dennoch kann man der jungen Reuther Truppe ein Kompliment aussprechen, weil sie sich taktisch sehr diszipliniert und allgemein sehr fair präsentiert haben.

Wir wünschen unseren Gästen aus Reuth eine erfolgreiche und verletzungsfreie Restsaison.

Für den ATSV geht es bereits am Donnerstag weiter beim KK-Absteiger aus Gräfenberg.


ATSV Forchheim 2 - Reuth 2   3:2 (0:1)

Die Reserve hat ihr 3. Spiel in Folge gewonnen!
1:1 Göran Schroeder (47.)
2:1 Sahin Alperen-Samed (54.)
3:1 Mete Karabag (63.)

18.08.2019 - "Dreckiger Heimsieg"

Stark ersatzgeschwächt ging der gastgebende ATSV in das Topspiel am zweiten Spieltag gegen die SG Pinzberg/Gosberg, die ihr erstes Spiel gegen einen der Mitfavoriten, den SC Egloffstein, deutlich mit 5:0 gewinnen konnten. Bei den Forchheimern fehlten unter anderem 40-Tore Mann Baumann, Mittelfeldmotor Akar und Außenverteidiger Kisberi.
Die SG hingegen konnte auf fast alles zurück greifen, was Rang und Namen hat und leistete sich sogar den Luxus ihren Königstransfer, Florian Eichinger, vorerst nur auf der Bank zu lassen.
Das Spiel begann erwartungsgemäß mit Druck von der SG, die die neu formierte Viererkette der Heimelf unter Druck setzen wollte. Nach einer Balleroberung kam Förstel im Strafraum an den Ball und flankte ins Zentrum. Diese Flanke sprang aber an den Arm von Mehwald, sodass dem Schiri nichts übrig blieb als auf Elfmeter zu entscheiden. SG-Spielertrainer Camuz übernahm die Verantwortung und scheiterte am wieder mal bärenstark aufgelegten Mechler im Tor der Forchheimer.
Da hatte der ATSV viel Glück, denn das Spiel wäre sicher anders verlaufen, wenn es hierbei zu einem Rückstand aus Sicht der Gastgeber gekommen wäre.
Die nächste Aktion gehörte aber dann den Hausherren, die von Beginn an aufopferungsvoll kämpften und zumindest in Durchgang eins auch ein paar ansehnliche Kombinationen zeigten. So eine Kombination führte dann auch zum 1:0 durch Altuntas(13.). Über da Costa Silva auf links und Wesolowski im Zentrum gelangte der Ball zu eben jenem Altuntas, der trocken ins lange Eck vollstreckte - sein erstes Pflichtspieltor für die erste Mannschaft des ATSV, er hätte sich keinen besseren Zeitpunkt dafür aussuchen können.
In der Folge übernahm die SG das Spiel und versuchte die flinken Außenstürmer in Szene zu setzen, was aber zu selten wirklich zwingend wurde, denn entweder ein Verteidiger der Forchheimer oder Keeper Mechler erstickten die Möglichkeiten im Keim.
Richtig gefährlich vors Tor kamen in der ersten Hälfte eigentlich nur die Hausherren, die durch Wesolowski am Pfosten scheiterten. Wie es besser geht zeigte da Costa Silva in der 35. Minute auf Zuspiel von Wesolowski. Mit etwas Glück prallte der Klärungsversuch von Keeper Beck an die Brust von da Costa Silva und von da ins Tor.
Die SG reagierte und stellte um. Coach Camuz nun nicht mehr in der defensiven Viererkette, sondern ein Stück weiter vorne, um die Bälle besser verteilen zu können.
Wirklich Zwingendes brachte aber auch diese Maßnahme im ersten Abschnitt nicht und so ging es mit einem etwas glücklichem aber nicht gänzlich unverdientem 2:0 für den ATSV in die Pause.

Der zweite Durchgang startete so wie auch der Großteil der ersten Hälfte verlaufen ist. Sehr agile Gäste, die versuchten über die Flügel zum Erfolg zu kommen. Die SG hatte nun das geballte Offensiv-Ensemble auf dem Platz und drückte den ATSV mehr und mehr hinten hinein. Die Forchheimer wackelten, aber sie fielen nicht. Jedoch sah Altuntas die Ampelkarte, weil er bei einem Einwurf auf seinen schnürsenkelbindenden Mitspieler wartete. Schiri Pöhlmann, der im Übrigen ein Klasse Spiel machte, wertete dies als Zeitspiel und schickte Altuntas zum Duschen - seine erste Ampelkarte in der ersten Mannschaft, er hätte sich einen besseren Zeitpunkt aussuchen können 😉

Denn spätestens jetzt schickte Camuz alles nach vorne und der ATSV verteidigte mit Mann und Maus.
Lediglich Haji-Yusef sorgte vorne drin ab und an für etwas Entlastung, jedoch schnürte die SG langsam aber sicher den ATSV in die eigene Hälfte, ja sogar teilweise in den eigenen Sechzehner. Die Bälle flogen im minutentakt durch den Strafraum, aber so richtig gefährlich wurde es selten. Eine Aktion klärte Mechler überragend, die andere führte zum Anschlusstreffer. Ein Distanzschuss konnte vom Keeper noch geklärt werden, beim Nachschuss durch Schuhmann war er aber machtlos.(72.)

Die SG im Aufwind, noch zwanzig Minuten zu spielen und der ATSV in Unterzahl. Es gibt leichtere Aufgaben aus Sicht der Gastgeber, jedoch schmissen sich die Forchheimer in jeden Ball, in jeden Zweikampf und verteidigten den Vorsprung mit allem was sie hatten.
Die Gäste fanden keine richtige Lösung mehr, um das Abwehrbollwerk zu durchbrechen und so pfiff der Referee untermalt mit lautem Jubel der Heimelf ab.

Unter dem Strich natürlich ein glücklicher Sieg, wenn man alle Aktionen im Spiel neutral bewertet. Jedoch hat sich der ATSV den Sieg in der zweiten Hälfte durch das aufopferungsvolle Kämpfen verdient und kann nun selbstbewusst in die nächsten Spiele gehen.
Der SG wünschen wir eine verletzungsfreie Runde und noch viel Erfolg.

ATSV Forchheim 2 - SG Pinzberg 2/Gosberg 2   3:0 (1:0)

1:0 Daniel Friesner (44.)
2:0 Martin Koschmieder (66.)
3:0 Mert Karabag (81.)


20.11.2018 ... HERBSTMEISTER SAMMA 💪💪💪
Auch wenn wir ein Spiel mehr auf dem Konto haben ...
A-Klasse 3 // 18. Spieltag: 

Im Forchheimer Stadttreffen behält die aktuelle Spitzenmannschaft ATSV Forchheim 1903 die Oberhand. TKV Forchheim-Trainer Ali Sakli glaubt dennoch an die Aufholjagd.


Zum Bericht auf nordbayern.de vom 20.11.2018

12.09.2018 Fränkischer Tag 

Philipp Heublein übernimmt den ATSV Forchheim als Spielertrainer


Frankenbräu-Cup des SV Weilersbach am 6. Januar 2018

+++ Finale: Buckenhofen knapp vor dem ATSV +++
 
Die Vorrundenbegegnung gewann Buckenhofen mit 4:2 gegen den ATSV Forchheim. Das Finale stand jedoch unter einem anderen Stern. Der ATSV hatte dazugelernt und nahm seine leichte Außenseiterrolle an. Beide Finalisten legten Wert auf die eigene Ordnung, so dass erst ein Kraftakt von Philipp Heublein für das überraschende 1:0 des ATSV Forchheim sorgte. Der Kreisklassist war gleichwürdig, kassierte jedoch im Gegenzug das 1:1 durch Felix Pfister.
 
Im zweiten Durchgang der 2 x 12 Minuten bewahrte Keeper Mechler seine ATSVler mehrmals vor einem Rückstand. Die Partie blieb spannend. Und tatsächlich wuchtete Albert Stein im Zuge eines Freistoßes die Pille zum 2:1 für den ATSV Forchheim in den Winkel. Wieder dauerte es nur wenige Sekunden und Buckenhofen, Christian Rösch, glich zum 2:2 aus.  Zwei Aluminium-Treffer des ATSV folgten. Nach einem Foul an Andre Schell musste zudem Keeper Mechler für zwei Minuten auf die Strafbank. Tekin Atar streifte stattdessen das Torwarttrikot der Forchheimer über und kassierte in Unterzahl das 2:3. Für den SVB traf erneut Christian Rösch. Dieses Ergebnis hielt stand und der SV Buckenhofen sicherte sich den verdienten Turniersieg, den Julian Wolff mit dem 4:2 in der Schlusssekunde untermauerte. 

+++ Halbfinale eins: ATSV Forchheim überrascht +++
 
Nach der Gruppenphase qualifizierten sich der ATSV Forchheim und der TSV Kirchehrenbach für das Halbfinale. In diesem ging es bis ins Zehnmeter-Schießen, welches der ATSV Forchheim nach einem 2:2 mit 6:3 gewann.
Titelverteidiger TSV Kirchehrenbach war favorisiert, das 1:0 erzielte dennoch Christoph Friesner und der ATSV verstand es, den Vorsprung clever zu verteidigen. Lange Zeit kam der Bezirksligist nicht durch, bis Simon Postler einen Torabschluss zum 1:1 abfälschte. Beim zuvor defensiver eingestellten ATSV ging es nun blitzschnell und ein schöner Spielzug wurde von Andresson Da Costa Silva zum 2:1 vergoldet. Die Zeit auf der Anzeigetafel verrann. Kirchehrenbach war der Niederlage nahe, plötzlich drückte Niklas Stelzner in den letzten fünf Sekunden den Ball über die Linie zum 2:2. Es folgte ein Zehnmeter-Schießen, in dem vor allem ATSV-Keeper Mechler zeigte, was er konnte und sein Team ins Finale brachte. Zum Abschluss des tollen Turniertages wurde Luis Mechler vom ATSV Forchheim zum besten Torhüter und Jörg Schmittlutz vom 1. FC Burk mit sechs Treffern als bester Torschütze ausgezeichnet


30. Spieltag: 12.06.2016 

ATSV steigt als Vizemeister auf!

++ ATSV verteidigt Rang 2 

+++Auf der Ziellinie hat sich die SpVgg Dürrbrunn-Unter­leinleiter in der A-Klasse 3 den Aufstiegs-Relegationsplatz vom SV Pretzfeld aus der Hand reißen las­sen. 

Den direkten Gang in die Kreis­klasse darf als strahlender Vizemeis­ter der ATSV Forchheim antreten!! 

ATSV Forchheim - SV DJK Eggolsheim II 5:1

Die Gastgeber wollten von Beginn an keine Zweifel aufkommen lassen, das zeigte die Körpersprache. Dennoch musste Tekin Atar im Kas­ten des ATSV kurz nach Anpfiff in höchster Not retten (5.). Auf der ande­ren Seite setzte Forchheim nach einer guten Kombination Marc Baumann in Szene, der das 1:0 markierte (30.). Gleich mit dem nächsten Angriff erhöhte Jeremy Hopkins (34.). Mit der beruhigenden Führung im Rücken spielte es sich nun natürlich noch leichter und der ATSV bestimmte das Geschehen nach Belieben.

Nach der Pause mussten die Eggols­heimer Spieler sich erst an den zwi­schenzeitlich klatschnass geregneten Platz gewöhnen und fingen sich direkt den nächsten Gegentreffer (46.). Baumann packte aus gut 16 Metern den Hammer in den Winkel aus. Eine Nachlässigkeit der Hausher­ren nutzte Steffen Loskarn (49.). Doch auf Flanke von Hopkins stellte Bau­mann den alten Abstand wieder her (55.). Baumann, der Mann des Spiels, durfte sich nach einem weiteren Fern­schuss zum dritten Mal feiern lassen und machte den Sieg damit perfekt (62.). Beide Teams traten daraufhin deutlich auf die Bremse. Als der ATSV schon am Feiern war, bekam Eggols­heim noch einen Strafstoß zugespro­chen, Atar parierte den unplatzierten Schuss aber ohne Probleme.



Nervenstark bis nach Mitternacht - 3.1.2016 

Der ATSV Forchheim wird beim Gloria Cup des SV Weilersbach erst im Endspiel richtig gefordert und braucht trotz zweimaliger Führung das Neunmeterschießen, um sich gegen den stark kämpfenden SV Pretzfeld durchzusetzen. 
Die beste Offensive gegen die beste Defensive hieß es somit im Finalspiel. Da Costa Silva traf für den ATSV Forchheim aus spitzem Winkel zum 1:0, Tekin Atar erhöhte nach einem Konter auf 2:0. Noch vor der Pause schloss Harald Streibel einen schönen Spielzug mit dem wichtigen Anschlusstreffer für Pretzfeld ab, nach dem Seitenwechsel gelang Julian Vogel das 2:2. Im umkämpften Endspiel legte dann wieder der ATSV vor, Da Costa Silva staubte zum 3:2 ab. Danach gab es eine hitzige Szene, bei der Norman Mehwald wegen einer Tätlichkeit mit "Rot" vom Platz musste und der ebenfalls nicht unschuldige Porzelt eine Zwei-Minuten-Strafe bekam. Als es nun Drei-gegen-Drei hieß, schaffte der SV Pretzfeld den Ausgleich durch Michael Strobel, was bedeutete, dass auch im Finale ein Neunmeterschießen die Entscheidung bringen musste. Dort hatte der ATSV einen Trumpf im Ärmel: Torhüter Marc Baumann, der eigentlich Stürmer ist, hatte schon das gesamte Turnier über stark gehalten und entschärfte gleich die ersten beiden Pretzfelder Neunmeter. Da seine Mitspieler keine Nerven zeigten, siegte der ATSV folglich mit 7:4.